Category Archives: City light & Country side

百年浓香,情怀依旧

最近一段时间的周末我爱上了科隆的博物馆: 东亚艺术博物馆,Ludwig现代艺术博物馆,Käthe Kollwitz 绘画博物馆,当然还有最诱人的巧克力博物馆。

我没有学过艺术,所以我不会去评判那些艺术家的作品,我只是欣赏,在博物馆温和的灯光和安静的走道上试着去想像那些艺术家当时创造这些作品时会是这样的心情。说实话,我看不懂比加索,一副表现主义的画我还真不知道他想表现的是什么,也许他就是想让我们大家费劲心思也猜不到他的初衷,站在他的画前,我似乎感觉到他的灵魂就在我的背后窃喜着,偷笑我们这些想靠近他却找不到门的门外汉。这个幼稚的念头让我觉得比加索的可爱。

在参观了博物馆之后,我们去了一家很传统的咖啡厅。据说是科隆历史最久的一家名店了。 Continue reading

So bin ich, so ist mein Restaurant – Qing Dao

„Bitte glaube mir: Das ist das beste chinesische Restaurant in Köln überhaupt! Endlich habe ich das gefunden, was mir schon seit Jahrzehnten fehlt…vergiss die in Altöl triefenden billigen Peking-Ente-Imitate, die in den China-Buden angeboten sind, deren Besitzer aber eigentlich Vietnamesen sind, vergiss auch den gebackene-Bananen-Mythos, den jeder urban Chinese auslachen würde…“ meine Freundin – Jun kann einfach nicht aufhören für dieses Restaurant zu schwärmen.

Es tut mir fast weh zuzusehen, dass in den letzten Jahren die chinesische Kulinarik in Deutschland zu so einem Allyoucaneat Format und in eine Kantinenkultur inflationiert oder gar degradiert wurde. Da ich trotz aller kulinarischen Enttäuschungen weiter hoffen möchte, dass es irgendwo doch das Wahre und das Gute gibt, lasse ich mich diesmal wieder überzeugen.

Nun sitzen wir in dem Restaurant Namens „Qing Dao“ an der Deutzer Freiheit. Continue reading

Zu Gast bei Fabio

spätestens jetzt ärgere ich mich fürchterlich darüber, dass ich weder die Namen der Memüs noch das zauberhafte Essen von Tarterie St. Pauli fotografiert habe!

Ok – nun werde ich versuchen, mein Gedächtnisvermögen auf das Maximum auszudehnen und jedes Detail so wahrhaftig wie möglich hier zu repräsentieren – denn ich hoffe inständig, dass mein Erlebnis dort durch das intensive Erinnern nochmals zum hohen Genuss wird.

Welcome to Fabio’s privat kitchen! Continue reading

part time Hipster

Wandgeschmiere, Galerien von noch unbekannten (Lebens)Künstlern, Boutiquen von noch anonymen Designern, lässige Außenfassade mit einem gewollt ungepflegten Look von jungen zukünftigen Star Restaurants, das man beim Vorbeischlendern sogar mühelos übersehen könnte, hier und da verzieren die großen Schaufenster verschiedener Etablissements die kopfsteingepflasterten Straßen… Ja. Ich versuche gerade den Hipster Stadtteil Hamburg – St. Pauli zu beschreiben.

Und überhaupt: what is on earth an urban hipster? (Sorry, ein Hipster spricht selbstverständlich gerne mal zwischendurch Englisch!)

Sie tragen überwiegend Designkleidung, wenn auch von No-Name Designern, undone-Frisur, sie kaufen Bio, mittlerweile auch gerne vegan ein, lesen Bücher, deren Namen ich nicht kenne. Oh, natürlich besitzen sie alle ein iPhone 6 mit den meist angesagten Apps. Für sie ist Facebook schon längst OUT. Und wieso beschreibe ich Hipster mit diesem offensichtlich sarkastischen Unterton? Wieso empfinde ich eine passive Arroganz von der Hipster Attitüde? Wieso finde ich Hipster eigentlich absolut materialistisch obwohl „Geld“ nie in den Hipster-Szenen erwähnt wird, jedenfalls nicht direkt? Continue reading

Konichiwa Sushi Nara

Guten Tag Sushi Nara

Heute war ich in Japan auf der Friesenstrasse in Köln – eine satte halbe Stunde! Es geht nicht? Doch, ich war bei Sushi Nara!

Die Glastür geht auf, ich trete ein – ich war nie zuvor in Japan, daher weiß ich eigentlich gar nicht, wie es sich so anfühlt, wenn man in Japan ist – aber in diesem Moment habe ich einfach das Gefühl, wenn ich in Japan gewesen wäre, dann hätte mich Jetzt & Hier an Japan erinnert. Eine unglaublich große aber total angenehme Ungleichheit spüre ich zwischen hier hinter der Glastür und der Straße draußen. Continue reading